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Date: 2008-09-08 17:00:43
Mona Lila News - September 2008
Hallo [NAME] Hier sind wir wieder! Es fühlte sich an wie die grosse Liebe verreisen zu lassen - zwei Monate voller Sehnsucht. Haben mit Vorfreude, die Tage, die Stunden, ja sogar die Minuten gezählt. Endlich ist es soweit, der grosse Tag steht vor der Tür: Mona Lila's Rückkehr aus der Sommerpause! Unter uns gesagt: Wir haben Dich vermisst! Wir freuen uns auf nächsten Samstag. Bis dann! Dein Mona Lila-Team | Lila-Event | | | 
| | Benutzt Eure CDs als Kaffee-Untersetzer, werft sie wie Frisbees zum Fenster raus oder versteigert sie auf E-Bay - denn jetzt sind Kassetten wieder angesagt! Kassettli-Party - Oldies & Schlager, aber bitte mit Sahne...! nächsten Samstag, 13. September 2008 ab 21 Uhr im Uferlos, Luzern www.mona-lila.net | | | | |
| Lila-Shopping | | | 

| | Nutzloses... Ein Laptop, eine Maus und ein Drucker: So sieht sie heutzutage vielfach aus, die triste Arbeitswelt der Bürostuhlakrobatinnen. Doch das muss nicht sein. Dank dem USB-Anschluss des PCs geht es auch viel bunter. Wir haben unsere zwei schrägsten Favoriten für Euch herausgesucht. Nach dem Motto: Dinge die die Welt nicht braucht – weder heute, noch morgen… Tanz mir den USB… Platz Nummer 1: USB Pole Dancer. Mehr oder weniger passend zur Musik, die man per PC oder MP3-Player einspeist, dreht hier eine schlecht gemachte Barbie-Kopie ihre Runden. Wichtig: Die Musik muss laut genug sein, um das Geknarze des Elektromotors zu übertönen. Tasten-Raser… Dicht gefolgt auf Platz Nummer 2: Mit dem USB Tachometer zeigst Du allen, wer die wahre Tastatur-Meisterin ist. Wie der Tachometer im sportlichen Rennwagen gibt das kleine Wunderding Dir an, in welcher Geschwindigkeit Du vorankommst. Gleichzeitig werden die täglich geschriebenen Worte gezählt und auf dem LCD Display angezeigt. Gefunden und erhältlich bei www.techgalerie.de. | | | | |
| Lila-Star | | |  | | Goldene Zeiten Was waren das für goldene Zeiten: 1979 jagte Sigourney Weaver schleimige Aliens, fünf Jahre später bäumte sich Linda Hamilton beherzt gegen den Terminator auf. Das weibliche Geschlecht hatte sich endlich einen Platz in Hollywood erkämpft, Frauen waren plötzlich sichtbar aktiv, und sie waren nicht mehr zwingend blond und sprachen sogar in einer normalen Tonlage. Und es war auch Linda Hamilton, die vermutlich vielen Mädchen die ersten lesbischen Gedanken bescherte. Eine Frau die just mit Muskeln und Maschinengewehr die Welt rettet. Um der Figur „Sarah Connor“ aus Terminator gerecht zu werden, musste die Schauspielerin Monate lang Gewichte stemmen und schiessen lernen. Während sie das Washington College durchlief, gab Lindas Schauspiel-Professor ihr mit auf den Weg, das sie nie von der Schauspielerei würde leben können. Wie man sich doch irren kann. Die Rolle der toughen Heldin Sarah Connor war ihr wie auf ihren schönen Leib geschneidert. Doch Linda hatte bald genug davon, auf diese Art von Rolle abboniert zu werden. Nach „Terminator 2“ bekam sie nämlich nur noch solche Angebote. Zu dieser Zeit war Linda auch im Fernsehen sehr präsent: mit der TV Serie „Die Schöne und das Biest“ neben Ron Perlman konnte sie ebenfalls sensationelle Erfolge feiern (und das ganz ohne schwarze Sonnenbrille und Muskelshirt.) Anschliessend wurde es jedoch ruhig um Linda Hamilton. Nach 2 geschiedenen Ehen heiratete sie 1997 den Regisseur James Cameron („Titanic“), mit dem sie bereits 1993 eine Tochter bekam, Josephine Archer Cameron. Als der Star-Regisseur sie jedoch betrog, trennte sich Linda von ihm. Die Scheidung hat sich gelohnt – Sie erhielt schlappe 50 Millionen Dollar. Hamilton wurde oft zu Unrecht als lesbisch betitelt. In einem Interview gab sie darauf zu bekennen: “Actually, if I didn't know better I would think I was lesbian.” | | | | |
| Lila-Style | | | 

| | Dandy-LandWir müssen uns nichts vormachen – sehr viel hat der lesbische Lifestyle bzw. Look in der Modewelt wohl nie bewirkt. Gut, die Paradelesbe trägt meist Hosen, aber erfunden hat sie den Männerklamottenklau damals definitiv nicht. Aktuell erfreut uns allerdings eine Sache gewaltig – der weibliche Dandy wird nämlich von diversen grossen Modehäusern gefeiert. Nicht zuletzt seit unser aller Liebling Model Agyness Deyn mit ihrem unverkennbaren Garçonne-Look haufenweise Lob erntet, ist kurzes Haar und Männeraccessoires wieder das totale Must. Jean Paul Gauliter war der erste, der auf dem Laufsteg seine Kerle in Röcke steckte, und aktuell setzt er mit seinem Frauenduft „MaDame“ ein klares Zeichen. Im TV-Spot lässt er Agyness die Haare raspelkurz schneiden, sie trägt ein Männerhemd und macht auch sonst ganz offensichtlich auf androgyn. Die Frauenwelt wird in Karohemden und Männerschuhe gesteckt, und gar die Beautymarken springen auf den Dandy-Zug auf. Unser liebstes Beispiel: Givenchy. Das neue Make-up komplett in schwarz, das Herzstück der Saison eine wirklich nette, ziemlich maskuline Taschenuhr, die mit Zeit übrigens gar Nix am Hut hat, sondern eine Schimmercreme enthält. Auch Dior zelebriert den neuen Dandyismus mit einer lederartigen Augenpalette. Und widmet der Thematik nebenbei eine Ausstellung „Dandysmen: 1808 2008, von Barbey d'Aurevilly bis Christian Dior". Selbst bei Mango oder H&M hängen Gilets, Bundfaltenhosen und Schnürstiefel en masse in den Regalen. Wir meinen, es ist endlich an der Zeit, dass homosexuelle Frauen an der Modefront mitmischen. Und wir hoffen, dass die Entwicklung weg von rosa-babyblauem Glitzerzeugs das Thema Make.up so einigen unserer Genossinnen ein wenig näher bringt. [Beitrag von Frauenzimmer - a blog dedicated to womens beauty] | | | | |
| Lila-Reisen | | |  | | Torremolinos – andalusische Hochkultur In Nordeuropa ist Torremolinos als gay Destination noch relativ unbekannt – gänzlich zu Unrecht! Das gay Nachtleben dieses kleinen Strandortes nahe der andalusischen Stadt Malaga bietet eine Fülle an gay Bars und Cafés, die von der Anzahl her Madrid und Barcelona fast in Nichts nachstehen. Zugegeben: Torremolinos ist nicht so schön wie Sitges oder Ibiza Stadt, überflügelt dafür aber Playa del Ingles in Gran Canaria. Torremolinos hat viel zu bieten. Wunderbare Strände mit Palmen. Das beste Klima aller europäischen Gay-Destinationen. Milde Winter, einen sonnigen Frühling und heiße Sommer. All das macht Torremolinos zu einem perfekten Ort für einen Kurzurlaub oder ein verlängertes Wochenende. Aber die Region kennt nicht nur Beach und Party, auch für die Kulturinteressierten besteht Hoffnung. Torremolinos liegt im Zentrum einer der kulturträchtigsten Regionen Europas. Andalusien bietet alles: das prachtvolle, romantische Sevilla, das mittelalterliche Cordoba mit seiner beeindruckenden Mezquita (alte maurische Moschee) und natürlich die Alhambra in Granada. Wem das alles zu weit ist, lediglich zwanzig Minuten mit dem Zug dauert es bis Malaga, der Wirkungsstätte von Pablo Picasso. Das romanische Theater, die Alcazaba (maurisches Fort) und die herrliche Kathedrale erwarten die Kulturhungrige. | | | | |
| Lila-Buntes | | |  | | Itty Bitty Titty Commitee Das Mauerblümchen Anna arbeitet in einer Schönheitsklinik und begegnet eines Nachts Sadie, die das Gebäude mit feministischen Parolen besprüht. Sadie ist die charismatische Anführerin der radikalen Gruppe „Clits in Action‘‘, kurz C.I.A., die mit Guerilla-Aktionen feministische Werte vermitteln will - für Anna eine völlig neue, faszinierende Welt. Sie verschreibt sich der Revolution und verliebt sich in Sadie. Doch irgendwann gehen Liebe und Politik derartig durcheinander, dass Anna sich entscheiden muss: Aufgeben oder Weiterkämpfen? Endlich auf DVD erhältlich! | | | | |
| Lila-Sound | | |  | | Sei androgyne... Gezwungen in der eigenen Welt nach Freiheit zu lauschen, in Töne zu versinken und sie mit Euch zu teilen. Getrieben von den eigenen Vorstellungen, den Hirngespinsten zweier Träumerinnen, in die Realität geholt und vereint zum Leben erweckt. In der Hoffnung für die eine und den anderen ein Stück unserer Fantasien näher bringen zu können. Das sind die zwei She-DJs ella und SheWave - vereint zum gnadenlos umwerfenden Duo androgyne. Zu bewundern sind die beiden Ladies am Freitag, 10. Oktober 2008 im Dynamo Werk21 in Zürich. androgyne die zweite. Mehr Infos unter www.androgyne.ch. | | | | |
| Lila-Senf | | |  | | Gewitterwolken und Wetterfrösche Warum haben viele Lesben ein so gespaltenes Verhältnis zur Szene? Ich meine, wir kennen doch alle mindestens ein halbes Dutzend jener Exemplare lesbischen Daseins, die über die sogenannte „Szene“ und über jene Frauen, welche sich darin bewegen, zetern wie ein Schwarm aufgeregeter Spatzen auf LSD. Bitte versteht mich nicht falsch, ich gönne es jeder aus tiefstem Herzen, wenn sie „diejenige welche“ aufgespührt, das Netz ausgeworfen und den Fang sicher ins Netz gebracht hat. Und ich habe vollstes Verständnis, wenn das frisch bepuderzuckerte Liebesglück erst einmal in trauter Zweisamkeit augekostet werden muss. Aber muss frau deswegen gleich voll auf die Spassbremse treten und so schnell auf Nimmerwiedersehen von der Bildfläche verschwinden, wie letzthin die Wetterfee im Fernsehen, die von einer amerikanischen Tornadoböe erfasst wurde? Das sollte doch vermeidbar sein! Denn spätestens wenn die Phase des auf der Wolke 7 schweben definitiv vorbei ist, schlimmstenfalls die Ernüchterung die Schmetterlinge vertrieben hat und helfende Hände für den Auszug bei der Ex aufgetrieben werden müssten, erinnern sich die meisten dann doch wieder daran, dass die Szene weit mehr Möglichkeiten bietet, als nur oberflächliches Herumgeflirte und Getratsche mit nebensächlichem Wahrheitsgehalt. Nämlich das Aufbauen von eigenen Netzwerken und die Pflege von Freundschaften, die im Leben einen Unterschied machen können. Natürlich braucht man dazu nicht zwingend in eine Lesbendisco zu gehen! Aber warum nicht das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden! |
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