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Date: 2008-10-06 23:15:03
Mona Lila News - Oktober 2008

Hallo [NAME]

Die Tage rennen, die Stunden fliegen, die Minuten jagen und die Sekunden düsen nur so vorbei. Frühling, Sommer, Herbst und der doofe Winter wieder. Und das Fazit daraus? Es gibt keines.

Nächsten Samstag steigt die nächste Mona Lila Party. Das kalte Wetter? Das vertreiben wir mal schön wieder. Mit Shorts und Bikini feiern - unser Vorschlag - dem Wintereinbruch zum Trotz...

Wir freuen uns auf Dich!

Dein Mona Lila-Team

Lila-Event  

Verbotene Liebe?

 

Heute ist dieses Anderssein nicht mehr so aussergewöhnlich. Die Zeiten, in denen man uns für krank oder pervers erklärt hat, sind zum Glück ziemlich vorbei. Zum Beispiel werden Schwule und Lesben kaum mehr offen diskriminiert, aber mit Homosexualität wird im Alltag nach wie vor nicht gleich umgegangen wie mit Heterosexualität: In Zeitschriften und Zeitungen, in Filmen und am Radio, in der Werbung oder auf der Strasse ist (mit wenigen Ausnahmen) meist nur Heterosexualität in allen Farben und Formen sichtbar. Du musst Dich ausdrücklich als Lesbe oder Schwuler zu erkennen geben, bevor jemand auf den Gedanken kommt, dass Du möglicherweise nicht hetera oder hetero bist.
Es gibt aber keinen vernünftigen Grund, Dein Anderssein zu fürchten oder Dich deswegen verunsichern zu lassen. Im Gegenteil: Geniesse es, sei stolz drauf und ziehe alle Register für Dein "Spiel des Lebens". Sei, was Du willst - sei Du selbst!

Anlässlich vom Coming-Out-Day 2008 lädt Mona Lila zum Spiel Deines Lebens ein! Lass uns eine Nacht lang zeigen, warum wir stolz sind, lesbisch zu sein!

Mona Lila out & proud präsentiert die 

Coming-Out-Day Party

am nächsten Samstag, 11. Oktober 2008 ab 21 Uhr im Uferlos, Luzern

Ausnahmsweise Eintritt ab 16 Jahren!

www.mona-lila.net

   
Lila-Shopping  

Street Files

 

 

 

Happy you 

 

Lust auf kuule Treter, tendige Shirts oder sonst etwas, das dein Kleiderschrank in dieser Art noch nicht gesehen hat? Dann bist du bei street-files.com genau an der richtigen Adresse!

 

Das Motto von street-files heisst „fresh stuff + good quality = happy you“. Das hört man als Kundin doch gerne, vorallem dann wenn das Sortiment regelmässig ergänzt wird. Im Shop an der Badenerstrasse in Zürich findest du Streetwear vom feinsten, flippige T-Shirt, klamaukige Toys aber auch Pullis, Taschen und Uhren für jede Gelegenheit von rund 20 verschiedenen Brands.

 

Im übersichtlichen Online-Shop findet man ruck-zuck, dass was man sucht. Und wer einfach ein bisschen stöbern will, lässt sich von der integrierten Shopping-Tour zufällig ausgewählte Artikel präsentieren.

 

Unser Toy-Geheimtipp: Wenn deine Freundin wieder mal euer Jubliäum vergessen oder dir dein Chef deine Gehaltserhöhung nicht bewilligt hat, flipp nicht aus, sondern zeigs einfach mit „Grynt“ von Monsterism.

 

www.street-files.com

   
Lila-Star  
Tegan & Sara 

6 Fragen an Tegan Quin

Hattest Du jemals eine Freundin die Eure Band nicht mochte?

Jep.

Du hattest?

Ja. Und ich denke, desto weiter ich mit meiner Karriere komme, desto mehr Frauen mögen unsere Band. Und doch gibt es auch Aussagen wie "Oh Du singst? Noch nie was von Dir gehört..."

Oh, die lügen! Die lügen absolut!

Mal ehrlich, es ist nur meine Arbeit - mein ganzes Herzblut, meine Leidenschaft, mein Leben - und Du magst es nicht? Cool... Aber die Lady die ich momentan treffe, mag meine Musik.

Ich bin sicher Ihr zwei habt ganze Harems von Groupies - Geht Ihr mit manchen von ihnen auch aus?

Nein, weil die meisten von ihnen sind 16. Kommen dann angerannt mit "Oh Tegan, gehst Du mit mir aus?" - und ich kontere "Gottchen NEIN, ich will doch nicht in den Knast! No way!" Ja, ehrlich gesagt vermissen wir die Zeiten, wo wir noch ohne Security ausgehen konnten. Je bekannter Du wirst, desto schwieriger wird es, Leute kennenzulernen.

Ihr seid politisch engagiert und äussert euch in Interviews dezidiert zu politischen Dingen. Warum geht es in euren Texten ausschliesslich um Beziehungen?

Zumindest in der westlichen Welt sind wir sicher mit solchen Sachen wie Umweltzerstörung und Versagen in der Politik beschäftigt. Aber wenn man ehrlich ist, ist doch was uns letztendlich am meisten am Herzen liegt unsere Gesundheit und unsere Beziehungen. Dessen machen sich auch Sara und ich schuldig. Wenn es ums Schreiben geht, konzentrieren wir uns ganz egozentrisch auf unsere Gefühle von Zuneigung und Liebe – das ist der Platz in unserem Leben, wo wir das richtig ausleben können.

Was hebt euch von anderen Bands ab?

Es gibt einfach so viele Bands, auch richtig tolle, und da ist es schwierig. Viele klingen auch wie hundet andere. Sara und ich versuchen ungewöhnlich zu klingen, und es gibt nicht viele Frauen die wie wir klingen. Wir singen anders und haben eine sehr eigene Bühnenshow, aber daran haben wir auch 10 Jahre gearbeitet, um unseren eigenen Sound zu finden.

Quelle EN: afterellen.com

Tegan und Sara - kanadische Zwillingsschwestern, die durch Songs im Folkpunk-Stil aus populären US-Serien wie L Word und Grey's Anatomy bekannt wurden. Mittlerweile haben die beiden bereits 4 Alben produziert.

http://www.teganandsara.com/

   
Lila-Style  

Boybrief

Boybrief 2

 

Unter der Gürtellinie

Es gibt Dinge, die sollten wir aus den Schränken unserer Mitbewohner, Brüder und Freunde klauen. Und dann gibt es eindeutig Kleidungsstücke, die, bitte schön, einfach in den männlichen Schubladen bleiben sollten. Frauen in Männerhemden sind definitiv heiss. Auch eine Krawatte ist sexy, das wird wohl keine widersprechen. Und was wir in der Szene ja schon lange vorführen, ist seit Katie Holmes und Busenfreundin Viktoria Beckham ja auch in Hetero-Kreisen wieder das totale Must – die abgewetzte „Boyfriend-Jeans“. War ja klar, dass wir in abgelatschten Männerhosen gut aussehen. Wovon wir aber endlich die Finger lassen sollten, sind diese schrecklichen abgetragene Snoopy-Seiden-Boxershorts ausm H&M. Tut uns Leid, aber das ist nicht sexy. Nein, ist es nicht. Wir verlangen schliesslich keine Spitzentangas, die sehn sowieso nur am Kampagnenmodel gut aus. Aber wir plädieren ganz klar für den klassischen Boybrief. Die Dinger sehen immer, wirklich immer 1 A aus. Weiblicher Schnitt, eng, schön tief so dass man die geliebten Hüftknochen gut sehen kann. Und dann die maskulinen Nähte, am Besten zum Reingreifen – ist doch das perfekte Lesbenhöschen. Die Number One ist definitiv der Klassiker von American Apparel. Unserer Meinung nach sollte jede Frau mindestens zwölf der Dinger besitzen – also einfach in jeder Farbkombination. Ihr werdet staunen wie toll euer Hintern aussehen kann. Die bisschen weiblichere Version davon gibt’s regelmässig bei Urban Outfitters übern Onlineshop zu beziehen. Die haben fast den selben Schnitt, bloss etwas verspieltere Muster und Farben. Für den zusätzlichen Coolnessfaktor gibt’s tolle Teile von Björn Borg. Die schwedische Tennislegende designt unterdessen nämlich sportliche Unterwäsche, die ein Bisschen an die klassische Linie von Calvin Klein erinnert. Mindestens ebenso stylish wenn der Björn Borg Schriftzug über der Jeans hervorblitzt. Last but not least ist sogar Sloggi auf den Zug aufgesprungen und präsentiert in der aktuellen Kollektion den androgynen Boybrief.

[Beitrag von Frauenzimmer - a blog dedicated to womens beauty]

   
Lila-Reisen  
Miami 

Amerikas lesbischwuler Süden 

 

Schon seit Jahrzehnten gilt Florida als lesbischwules Reisemekka. Mit Fort Lauderdale, Miami und Key West konkurrieren gleich drei attraktive Hot Spots um die Gunst der lesbischwulen Community.

 

Die beste Reisezeit steht schon bald vor der Türe. Ab November bis in den Mai hinein lässt sich der südlichste Staat der USA am besten bereisen.

 

Entdecke Orlando mit seinen vielen Attraktionen und die Westküste am Golf von Mexico mit seinen langen Sandstränden. Wohne in charmanten Gay-Resorts und besuche den legendären Wohnsitz von Ernest Hemingway in Key West, bevor die unzähligen Restaurants, Bars und Clubs zum Verweilen einladen.

Das Reisebüro Pink Cloud hilft Dir gerne, das passende Reisepackage für das südlichste USA zu finden.

   
Lila-Buntes  

queerfeldein

glitzerhaus

 

Eigenlob stinkt nicht

Deswegen mal einfach ein Kompliment an uns. Stehende Ovationen. Ja genau! An das ganze Organisations- und Helfer-Team "queerfeldein". Es war verdammt harte Arbeit. Es war Knochenarbeit. Verbunden mit sehr viel Herzblut.

Alles war super organisiert. Und nein, den Regen hatten wir nicht bestellt. Echt nicht.

Das dachte sich auch die lesbischwule Konferenz Zentralschweiz und schmeisst für uns eine Benefiz-Party.

Am Samstag, 1. November 2008 im Uferlos, Luzern.

Glitzerhaus heizen so richtig ein und die Cousinen sorgen für... das andere Warmwerden. Ein Abend den Ihr in Eurer Agenda ganz fett markieren solltet.

Wir brauchen Euch!

Weitere Infos folgen auf unserer Website.

   
Lila-Sound  
Hunter Valentine 

Queer Tunes aus Kanada

Auf einer abenteuerlichen Reise durch die Wüsten, Bergen, Seen und Wälder des WWW haben wir folgende hübsche Entdeckung gemacht:

Hunter Valentine - hübscher Indie-Punk, hübsch, weil die Bandmitglieder allesamt geoutet sind und ein weiteres hübsch auch für die Lead-Sängerin Kiyomi.

Wir können Sie Euch wärmstens empfehlen. Laura, Kiyomi und Adrienne - hört und schaut sie Euch am besten selber an.

www.huntervalentine.com

http://www.youtube.com/watch?v=0iGIAgEl5R0

   
Lila-Senf  
Lila Senf 

Let's talk about

 

Wie ich die guten alten Lesbenzeiten der politischen Korrektheit doch vermisse, in der sich eine „richtige“ Lesbe dadurch auszeichnete, dass sie nie - oder mindestens nie mehr - Sex mit einem Mann hatte und genau wusste, bei welcher Anzahl Finger die Grenze des Anstössigen überschritten und die düstere, gefährliche Zone des Partriarchalen betreten wurde. Penetration galt als Schimpfwort und der Massagestab war eindeutig für frustrierte Heterofrauen ab 20 Jahren Ehe konzipiert. Und man konnte sich darauf verlassen, dass mit der im Inserat gesuchten PC-Lesbe keine Informatikspezialistin gemeint war.

 

Wie viel schwieriger ist es doch in der heutigen Zeit: Anna, die Partybekanntschaft vom letzten Jahr stellt sich an der CSD-Party als „Tom“ vor und ist nun bekennender Transmann. Die ehemalige Geliebte hat gerade entschieden eine vorübergehende Hetero-Phase einzulegen. Die serielle Monogamie wurde duch den Shane-ismus abgelöst und als neuster Trend vermarktet – das dazugehörige T-Shirt kann bestimmt online bestellt werden – und zum 2. Date kommt Lesbe nicht mehr mit dem Umzugswagen und Partnerschaftsvereinbarung angedüst, sondern rückt bewaffnet mit Analdildo, Gleitcreme auf Silikonbasis und Handschellen an. Da kann man sich ohne Toy-Zertifizierung ganz schön überfordert vorkommen.

 

Oder trügt der Schein der hippen lesbischen Sexperimentierfreundigkeit etwa? Allabendliche Langeweile, erogene Sperrzonen, eher frust- als luststeigernde Orgasmusschwierigkeiten, der „lesbian bed death“ in längeren und im noch schlimmeren Fall auch in kürzeren Beziehungen und unterschiedliche Vorstellungen über die nicht geredet wird, sind noch nicht ausgerottet.

 

Denn auch das umfangreichste Sortiment an Sexspielzeugen ersetzt nicht die ungeahnten Möglichkeiten einer grossen Portion Fantasie und die Fähigkeit, über das zu reden, was wir am liebsten tun.

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