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Date: 2008-12-08 20:47:42
Mona Lila News - November 2008
Hallo [NAME] Vergangenen Samstag durften wir dank lesbischwul.ch und der HALU zu einer Benefiz-Party zu Gunsten von queerfeldein einladen. Der Event war ein grosser Erfolg und gerne möchten wir uns bei allen Beteiligten ganz herzlich bedanken! Kurze Erholungszeit und bereits sind wir wieder an den Vorbereitungen für die Mona Lila-Party vom kommenden Samstag. Wir freuen uns auf androgyne. Wir freuen uns auf eine einzigartige Nacht. Und ganz besonders freuen wir uns auf Dich! Dein Mona Lila-Team | Lila-Event | | | 
| | Sei androgyne… Gezwungen in der eigenen Welt nach Freiheit zu lauschen, in Töne zu versinken und sie mit Euch zu teilen. Getrieben von den eigenen Vorstellungen, den Hirngespinsten zweier Träumerinnen, in die Realität geholt und vereint zum Leben erweckt. In der Hoffnung für die eine und den anderen ein Stück unserer Fantasien näher bringen zu können. Das sind die zwei She-DJs ella und SheWave - vereint zum gnadenlos umwerfenden Duo androgyne. Androgyne am nächsten Samstag, 8. November 2008 ab 21 Uhr im Uferlos, Luzern Eintritt ab 18 Jahren. www.mona-lila.net | | | | |
| Lila-Shopping | | | 
| | We love London Girls Es gibt den Playboy-Kalender, den Bäuerinnen-Kalender, den Studi-Jungs-Kalender und aufgepasst liebe Frauen, es gibt auch einen Lesben-Kalender. Zwei Dutzend Damen aus London, alle offen lesbisch, präsentieren sich auf 12 Hochglanz-Seiten. Nun ja, um Termine einzutragen bleibt wenig Platz – was uns aber kaum stört, da uns die schönen Damen sowieso von den Einträgen ablenken würden. Die Fotografin Nadia Attura erklärt, warum sie die Lesben vor die Linse bat: „Let’s face it, women have been getting it on for generations! I think people are now beginning to recognize that there is no single stereotype of “a lesbian”, and there never really was.” Unsere Lieblinge haben wir bereits ausgesucht und hoffen auf zwölf Monate September. 2009 wird spannend – jetzt erst recht! www.ilovelondongirls.com | | | | |
| Lila-Star | | |  | | Amelie Mauresmo Inzwischen ist sie zwar aus den Top10 der Weltrangliste verschwunden, aber die 29-jährige Französin ist nach wie vor eine der ganz wenigen Geouteten des aktiven Profisports und damit eine Heldin der lesbischen Sichtbarkeit. Auch dass ein Comingout für einen Sportler nicht unbedingt das berufliche Abseits bedeutet, hat sie bewiesen: Auf der Tour wird sie von Kolleginnen und Reportern als sympathische, umgängliche und natürliche Persönlichkeit geschätzt und als Gesicht für die Reebok-Kampagne „I am what I am“ passte Amelie wie die Faust aufs Auge. Ob der ernsten Trainingsdisziplin scheint Amelie es nicht verlernt zu haben, das Leben zu geniessen, denn neben dem weiblichen Geschlecht und dem Tennis gehören gute Weine und feines Essen zu den Leidenschaften der Wahlgenferin. Über das Privatleben der Frau mit der stahlharten Rückhand erfährt man in den Medien nicht sehr viel, wohl weil sie keinen grossen Aufstand darum macht. Was sie nur umso sympatischer macht. | | | | |
| Lila-Style | | | 
| | Stillgestanden! Ob wir auf Uniformen stehen? Was für eine Frage. Wirft man einen Blick ins Her2Her-Forum wird schnell klar, das von der Tramfahrerin bis zur Politesse Frauen in der strengen, einheitlichen Klamotte geheime Fantasien wecken. Oder auf jeden Fall offensichtlich ziemlich gut ankommen. Eine Art alltagstaugliche Uniformjacke wäre daher doch der perfekte Winterbegleiter. Sieht gut aus, spendet Wärme und kommt auch noch bei der Damenwelt bestens an. Und halleluja – auch die Designer haben den Reiz der Gruppengarderobe entdeckt. Nicht nur auf dem Laufsteg, auch in Ladenketten wie Zara oder H&M sind die militärisch angehauchten Stücke omnipräsent. Ein bisschen Zirkusdompteuse, ein wenig Blaskapellenchic und eine Menge Sergeant Pepper steckt in den schönsten Teilen der Saison. Zur bequemen, verwaschenen Jeans siehts herrlich entspannt und leicht verspielt aus, mit einer engen Röhre oder gar glänzenden Leggins bekommt der Look eine sexy Strenge verliehen, die garantiert die Blicke auf sich zieht. Die Jacken sind eigentlich so schön, dass man sie gar als Oberteil tragen könnte. Oder nur mit Lederstiefel und nix drunter... wir schweifen vom Thema ab. Also rein in die Jacken, brav salutieren und auf ins Gefecht! [Beitrag von Frauenzimmer - a blog dedicated to womens beauty] | | | | |
| Lila-Reisen | | | 

| | Just relax... Nun gut, eigentlich hatten wir uns ja fest vorgenommen, diesen Sonntag mal etwas für das schlechte Gewissen zu tun. Ins Schwimmbad zum Beispiel. Aber es gibt sie. Diese Sonntage, an denen man sich fragt, weshalb der Wohnungsschlüssel aussen im Schloss steckt und die Türe einladend freundlich offen steht. Zum Frühstück dann Aspirin mit Leitungswasser. Ohne Eis, Zitrone und Cocktail-Schirmchen, versteht sich. Allein die Gedanken an schreiende Schwimmbad-Kinder und die körperlichen Qualen lassen den Kopf noch unerträglicher Hämmern und wir ändern kurzerhand unseren Zielort und entscheiden uns für die ruhigere und entspannungsvollere Variante. Das Shui Sun & Spa in Luzern. Kleine Wellness-Cottages bieten einen eigenen Whirlpool und eigene Sauna in ungestörter und angenehm ruhiger Privatsphäre. Die kleine Oase wird heute ausnahmsweise ohne Prosecco gebucht – denn der Kopf schmerzt noch immer… www.shui.ag | | | | |
| Lila-Buntes | | | 
| | Luzern wird pink Vom 13. – 19. November findet das PinkPanorama, das lesbisch-schwule Filmfestival, erneut in Luzern statt. Das Festival glänzt mit einem interessanten Programm, wobei wir einen Programmteil ganz besonders erwähnen möchten: Am Montag, 17. November stellt sich Wybernet, das Netzwerk der lesbischen Geschäfts-, Kader-, Fachfrauen und Kulturschaffenden, vor und lädt nach dem Kurzfilmprogramm zum Apéro. Ein bunter Haufen interessanter Frauen, eine neue Regionalgruppe Wybernet Innerschweiz und gemütliches Ambiente... - ab 19 Uhr. www.wybernet.ch www.pinkpanorama.ch | | | | |
| Lila-Sound | | |  | | Rock me, Babe! Ein erster Blick auf ihre Profilbilder lässt uns glauben, die Girls seien unmittelbar einem 80er-Jahre Heimatfilm entsprungen. Die Streber von der ersten Bank, die jeweils aufmerksam den Worten des Dozenten folgen. Mädchen, die wir früher nie mochten, weil sie immer alles besser wussten als wir es je hätten erraten können. Der Schein trügt aber gewaltig. Lässt man die Vorzeigedamen mit Gitarre, Bass und Drums spielen, zerschellen jegliche Gedanken an Musterschülerinnen. Bier, Wollsocken, Donald Duck, Kräutertee und Meerschweinchen gehören ebenso zu ihren Leidenschaften wie den Proberaum zum Zittern zu bringen. Nach dem Schema „Die Cousine meines besten Freundes hat eine Schwester, deren Nachbars Mutter arbeitet mit einer Frau, die jemanden kennt…“ fanden sich die Plugin Babes im September 2006. Von Aufhören spricht noch lange niemand. Ganz im Gegenteil. Nachdem sich die Girls noch ein viertes Babe ins Boot holten, wollen sie schon bald professionelle Aufnahmen durchführen. www.myspace.com/thepluginbabes | | | | |
| Lila-Senf | | |  | | Abgestempelt Das ist ja wohl der Gipfel aus der Enzyklopädie der Unglaublichkeiten: Da fordert ein anglikalischer Pfarrer von der britschen Insel doch tatsächlich, dass sich Schwule mit einer Tätowierung öffentlich erkennbar machen sollen. Da kämpfen wir Lesben seit Jahrzehnten um mehr Sichtbarkeit und darum wahr genommen zu werden, und dann kriegen wieder mal die Jungs den kuulen Teil ab. Aber Gott sei Dank müssen wir ja nicht jeden Trend (in diesem Fall sprich: Mist) mitmachen. Ob es denn wirklich erstrebenswert ist, auf dem Hintern der eben entblätterten Geliebten den Text „Sodomie gefährdet die Gesundheit“ zu entziffern. Und es ist doch eine hochgradige Zumutung die Wange der Freundin zu küssen, wenn darauf „Fellatio tötet“ zu lesen ist, selbst wenn es in kunstvollen japanischen Zeichen geinkt wurde. Dieser übereifrige Gottesdiener würde gut daran tun, keine Wörter in den Mund zu nehmen, von denen er offensichtlicherweise rein gar nichts versteht. Aber das sind wir uns aus dieser Ecke ja fast schon gewöhnt. Aber vielleicht lässt sich diese Idee ja auf positive Weise adaptieren? Für die Wahl von Freundinnen und Partnerinnen hätte es durchaus gewisse Vorteile, wenn ihnen ihre Vorlieben oder Eigenschaften buchstäblich ins Gesicht geschrieben stehen würde. |
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